London

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"When a man is tired of London, he is tired of life; for there is in London all that life can afford." (Dr. Johnson)

Hier ein paar praktische Hinweise für den Londonbesuch...
London ist sehenswert - der Spruch von Dr. Johnson aus dem 18. Jh. ist heute immer noch gültig, denn die Metropole bietet einfach ungeheuer viel - allerdings zu deftigen Preisen. London ist die Stadt der Superlative, sie hat vier World Heritage Sites zu bieten (Palace of Westminster, Tower of London, Greenwich und die Royal Botanic Gardens in Kew). London ist führendes Geschäfts-, Finanz- und Kulturzentrum und sein Einfluss auf Politik, Bildung, Unterhaltung, Medien, Mode und Bildende Künste trägt zu seinem Status als globale Stadt bei. Besonders wichtig ist heute seine zentrale geographische Lage: wenn die Sonne Westen (Amerika) untergeht, geht sie im im Osten (Asien) auf - Zeit genug, um von hier Geschäfte weltweit zu erledigen.
Londons öffentlicher Nahverkehr ist der teuerste der Welt. Die charmante, aber angejahrte U-Bahn - Eröffnungsjahr 1863 - kriecht und ächzt über veraltete Gleise und durch enge Tunnel. Allein die Modernisierung verschlingt alljährlich Milliarden. Daher sind die Preise für ein Ticket happig, sie lassen sich aber durch die sog. Oyster Card am Schalter reduzieren, ein bargeldloses E-Ticket, das sich am Automaten aufladen lässt. Ist man erst einmal mit dem Grundriss von London vertraut ist, ist eine Orientierung relativ einfach. Die Stadt lässt sich unterteilen in West End - City - East End. Um U-Bahn zu fahren, muss man nur die vier Himmelrichtungen kennen und das Wort "bound", denn z.B. "westbound" heißt nichts anderes, als dass der Zug "in Richtung Westen" fährt und auf der gegenüberliegenden Platform "eastbound" in die Gegenrichtung usw. Praktisch: Der eigene Standort ist auf den Plänen ganz leicht herauszufinden, da jeder mit dem Daumen auf den Standort zeigt, ist dort der Plan besonders abgegriffen. Praktisch ist die sog. "Oystercard", ein Karte im Kreditkartenformat, die man für £ 10, £ 20 oder £ 30 kaufen kann und immer wieder aufladen kann und mit der man immer zum günstigsten Tarif fährt (http://de.wikipedia.org/wiki/Oyster-Card).


(1) Piccadilly Circus, (2) City of London, (3) Docklands

 

Autofahren ist auch nicht billiger. Schon fürs einmalige Fahren in die Londoner Innenstadt wird wochentags eine Mautgebühr - die sogenannte Congestion Charge - in Höhe von £ 8 fällig. Die Parkplätze sind ebenfalls kaum zu bezahlen, im Citybereich schluckt der Parkometer jede Stunde gut und gerne 13 Euro.

Am Leicester Square findet man in den Premierenkinos die neuesten US-Filme in Originalsprache, auf mehr als heimkinogroßer Leinwand, mit erstklassigem Sound - und erstklassigen Preis: 22,80 Euro für den Polstersitz auf dem Balkon. Beim Theater muss man noch tiefer in die Tasche greifen. Allerdings kann man an den tkts-Ständen auf dem Leicester Square (oder bei www.officiallondontheatre.co.uk/tkts/today) oft noch in letzter Minute verbilligte Tickets für Musical, Theater oder Oper ergattern. Dafür sind der Besuch in einem der großartigen staatlichen (Kunst-) Museen der Stadt, in der Tate Modern am Themse-Ufer etwa, der National Gallery oder im British Museum umsonst.

Wenn man Londons wichtigste Sehenswürdigkeiten kennenlernen will, bietet sich eine Sightseeingtour auf der Aussichtsplattform eines der doppelstöckigen Touristenbusse an, zum stolzen Preis von 24,80 Euro pro Person. In einen der roten Doppeldecker-Linienbusse geht es aber auch billiger. Deren Strecken führen schließlich auch an Big Ben und Westminster Abbey vorbei (z.B. führt Buslinie über Piccadilly Circus und Trafalgar Square zu St. Pauls Cathedral).

Bei den Hotelzimmerpreisen rangiert London seit Jahren in den globalen Top Ten. Selbst wer nicht in der Royal Suite des Intercontinental Park Lane absteigt, berappt für die Übernachtung durchschnittlich 204 Euro - und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gerade bei Hotelzimmern oft alles andere als rosig.


Im Zentrum der Stadt liegt die alte City of London, allgemein als ‚The City' oder ‚Square Mile' (weil seine Größe genau 1 Quadratmeile = 2,6 qkm umfasst) bekannt. Hier wohnen zwar nur 10.000 Einwohner, es arbeiten aber dort ca. 350.000 Menschen. Hier sind die Börse, Lloyds of London und die Bank of England beheimatet. Östlich davon hat sich seit 1991 mit Canary Wharf in den Tower Hamlets ein zweites finanzielles Zentrum entwickelt. Die City hat ihre eigene Verwaltung und Grenzen und ist damit vollständig autonom. Ein neuer Blickfang in der City ist "Gherkin", das 180m hohe Verwaltungsgebäude der größten Rückversicherungskonzerns der Welt, der Swiss Re, das von 2001 - 2004 durch die Stararchitekten Ken Shuttleworth und Sir Norman Foster an der Stelle der durch einen IRA-Terroranschlag zerstörten Baltic Exchange erstellt wurde.

Westlich an die City of London schließt sich die City of Westminster oder das Westend an, Londons Hauptunterhaltungs- und Einkaufsgebiet mit Oxford Street, Regent Street, Leicester Square, Piccadilly Circus und Covent Garden als Haupttouristenziele. West London hat exklusive und teure Wohngebiete in Notting Hill, Knightsbridge und Chelsea. London bietet Einkaufserlebnis für jeden Geschmack. Oxford Street als bekannteste Einkaufsstraße ist ein feiner Startpunkt für die Shopping-Tour, anschließend geht es über Regent Street zur Piccadilly Road, um die bekanntesten Geschäfte kennenzulernen. Wer es exklusiver möchte macht von hier einen Abstecher durch die Burlington Arcade zur Bond Street - und hofft, dass nicht gerade wieder ein exklusiver Juwelier überfallen wird. In der Savile Row kann man einen maßgeschneiderten Anzug erwerben, für den Gentleman zu Pferd werden eigens Holzpferde zum passenden Sitz des Anzugs bereitgestellt.
In der Piccadilly Road sollte man unbedingt Fortnum & Mason einen Besuch abstatten, das mit einer königlich ausstaffierten Feinkostabteilung brilliert. Wer hier nicht das Richtige findet sollte dann doch Harrods im Stadtteil Knightsbridge besuchen. Für literarisch Interessierte ist der Besuch der Buchhandlung Hatchards in der Piccadilly Road immer noch ein Genuss, wer es moderner möchte, der geht ein paar Schritte weiter zu Waterstone's auf 5 Etagen. In der Nebenstrasse Jermyn Street lässt sich der Gentleman seit Jahrhunderten seine Hemden, Handschuhe und Krawatten nach Maß schneidern und auch Dunhill findet man hier.

Im Osten liegt das East End oder East London, das dem ehemaligen Port of London am nächsten ist, mit seinem hohen Anteil and Einwanderern und bekannt war als der ärmste Teil Londons. Ein großer Teil beiderseits der Themse ist als Thames Gateway einschließlich der Bebauungsgebiete von London Riverside und dem Lower Lea Valley zum Sanierungsgebiet erklärt worden. Interessant ist die Entwicklung in den Docklands, die heute hauptsächlich geschäftlich und für Wohnzwecke genutzt werden. Während bis ins Mittelalter die Schiffe in Southwark im Pool of London entladen wurden, baute man später eine Reihe von Wet Docks, wo Schiffe vor Anker lagen und entladen wurden und Dry Docks, die durch geschlossene Tore gezeitenunabhängig waren. Trotz massiver deutscher Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg erlebten die Docks in den 1950er Jahren ein erneute Blüte. Das Ende kam mit dem Aufkommen der großen Containerschiffe und die Häfen wanderten ostwärts nach Tilbury. Zwischen 1960 und 1980 schlossen alle Docks und hinterließen ein Brachland von fast 21 qkm.
Eine Planung wurde durch die zahlreichen Eigentümer erschwert, viele Pläne wurden wieder verworfen, bis 1981 unter dem konservativen Umweltminister Michael Heseltine die London Docklands Development Corporation (LDDC) zur Entwicklung gegründet wurde. Das Gebiet wurde 1982 zur Enterprise Zone erklärt, wo die Unternehmen frei von Grundsteuern waren und andere Vorteile, wie vereinfachte Planung und steuerliche Abschreibungen, genossen. Das löste einen wahren Boom aus. Obwohl die LDDC kontrovers gesehen wurde - die betroffenen Gemeinden sahen ihre Belange zu wenig berücksichtigt - brachten sie eine bemerkenswerte Veränderung zuwege und es entstand ein Bauboom 1998 ging die Kontrolle über die Docklands wieder in die örtliche Verwaltung über. Das sichtbarste Symbol der Bebauung durch Wohn-, Geschäfts- und Leichtindustrie war Canary Wharf, das höchste Gebäude Grossbritanniens und zweites finanzielles Zentrum Londons.
Die meisten Docks haben ebenfalls überlebt und sind heute Marinas oder Wassersportzentren. Leider gibt es aber auch negative Aspekte. Die Explosion der Häuserpreise hat zu Spannungen mit den alten Bewohnern der Docklands geführt und zu einem krassen Nebeneinander von Luxuswohnungen und heruntergekommenen Sozialwohnungen geführt.
Um das Gebiet mit einer guten Verkehrsanbindung zu erschließen, wurde die Docklands Light Railway (DLR) gebaut, die relativ preiswert war, da sie die alte Schieneninfrastruktur und verfallenes Land benutzte. Sie wurde weiter ausgebaut und 1999 durch den Ausbau der Jubilee Line Extension der U-Bahn ergänzt.

London ist neben New York und Tokio eines der drei größten Finanzzentren der Welt, außerdem der Welt größter Versicherungsmarkt, die führende Börse für nicht wertvolle Metalle, der größte Gold "Spot"-Markt, die größte Schiffsbörse und beherbergt mehr ausländische Banken und Investmenthäuser als jedes andere Zentrum. Das ist damit zu erklären, dass Englisch als Lingua Franca dient, seiner früheren Position als Hauptstadt des britischen Empire, der engen Bindung an die USA und verschiedene Länder in Asien. Andere Faktoren sind, dass das englische Gesetz das wichtigste und für internationale Verträge am meisten verwendete Gesetz ist und die multikulturelle Infrastuktur. Regierungspolitik wie niedrige Steuern besonders für Ausländer, eine geschäftsfreundliche Umgebung, eine gute Verkehrsinfrastuktur, besonders in Bezug auf Flugverkehr mit geringer Einmischung von seiten der Regierung ergänzen die Vorzüge.


Neben dem Glanz und Glitter dieser Metropole lernt man sehr schnell auch die Schattenseiten der Stadt kennen. Die Obdachlosen, die früher in den Straßen vor den warmen Abluftschächten der Hotels und Restaurants auf der Straße oder auf dem Bürgersteig unterhalb der Charing Cross Bahnhofs schliefen, wurden jeden Abend von der Salvation Army mit Tee and warmem Essen versorgt. Von 1983 bis 1998 wurden sie vertrieben und zogen sich in die Unterführung von Waterloo Station zurück, was als Cardboard City bekannt wurde. Unter dem Bullring lebten hier bis zu 200 Leute in Behausungen aus Karton - Symbol des Versagens der Gesellschaft, mit Obdachosigkeit umzugehen. Zu Beginn des Jahres 1998 wurden die weniger als 30 Verbliebenen vom Borough of Lambeth angewiesen, bis Ende Mai 1998 zu verschwinden. Ihnen wurde eine kostenlose Bleibe in der Gemeinde angeboten, obwohl nicht alle mit dem Leben in einer Wohnung klar kamen. Heute steht auf dem Gelände das London IMAX Kino, das für £ 20 Mio errichtet wurde.

Das Leben südlich des "River" zeigt ohnehin eher die dunklen Seiten des Lebens auf. In Brixton, einem Vorort mit hoher Arbeitslosigkeit, hoher Kriminalitätsrate, schlechten Wohnbedingungen und starken sozialen und wirschaftlichen Problemen, lebt eine vorwiegend schwarze Bevölkerung. Hier sind 1981, 1985 und 1995 Rassenunruhen ausgebrochen. Sie brachen zum ersten Mal aus, als die Metropolitan Police im April 1981 die Operation Swamp 81 begann, die die Verbrechensrate reduzieren sollte und es ihnen erlaubte, einzelne Personen bereits unter dem bloßen Verdach des ‚wrong-doing' zu durchsuchen. Die Unruhen brachen aus, als ein farbiger Jugendlicher von der Polizei zu einem Polizeiwagen geschleppt wurde und die Masse dazwischenging. Als weitere Polizeiwagen kamen, flogen die ersten Steine, Scheiben gingen zu Bruch und einzelne Polizeiwagen wurden angesteckt und Geschäfte geplündert. Bald brannten zwei Pubs, Schulen und andere Gebäude. Insgesamt wurden fast 300 Polizisten verletzt, 65 Zivilisten verwundet und mehr als 100 Autos verbrannten. Man geht davon aus, dass ungefähr 5.000 Leute bei den Unruhen beteiligt waren. Diese Unruhen werden recht drastisch in Hanif Kureishis Buch (und Film) Sammie and Rosie get laid dargestellt, das mit einem Zitat von Margaret Thatcher beim Parteitag in Brighton beginnt: "Today we are celebrating a jolly good party, but tomorrow there's some work to do in the Inner Cities."
1985 wurden die Unruhen durch einen Schußwechsel der Polizei mit Dorothy 'Cherry' Groce ausgelöst, die ihren Sohn wegen Schusswaffenmißbrauch suchten und glaubten, dass er sich bei seiner Mutter versteckte. Er war jedoch nicht dort, aber Groce war durch die Verletzung von der Hüfte an gelähmt. Groce war aus Jamaica und schon bald sammelten sich Protestierende vor der Polizeiwache mit anti-rassistischn Slogans und verlangten, dass die Schuldigen zur Verantwortung gezogen würden. Hierbei kam es wiederum zu Plünderungen und Fahrzeugbränden. Der Schütze, Inspector Douglas Lovelock, wurde später freigesprochen, jedoch bekam Groce eine Entschädigung. Eine Woche später brach ein weiterer Konflikt zwischen der Metropolitan Police und den vorwiegend schwarzen Bewohnern von Tottenham aus. Die letzten Unruhen 1995 brachen aus, als ein 26jähriger Schwarzer in Polizeigewahrsam starb. Auch hier kam es zu Personen- und Sachschaden.


(1) Trafalgar Square, (2) 10, Downing Street, (3) Houses of Parliament, (4) Horse Guards, (5) Admiralty Arch, (6) Buckingham Palace - Changing of the Guard

 


Ein kompakter Stadtrundgang kann am Trafalgar Square beginnen, der zu Ehren Admiral Nelsons und seines Seesieges über die spanisch-französische Flotte vor Trafalgar im Jahre 1805 angelegt wurde. Um den Trafalgar Square herum flutet Tag und Nacht der Verkehr, vorbei an der St.-Martin-in-the-Fields-Kirche der National Gallery. Von hier genießt man einen herrlichen Blick hinunter nach Whitehall, wo bereits Big Ben am Ende zu erkennen ist. Hier geht man über Jahrhunderte englischer Geschichte. Um 1514 stand hier der Whitehall Palace, den Heinrich VIII. von Kardinal Wolsey im Jahre 1530 übernahm. Zwischen 1619 und 1625 baute der Architekt Inigo Jones das prachtvolle Banqueting House an, das einzige Gebäude aus der damaligen Zeit, das heute noch existiert. Bereits ab Ende des 17. Jahrhunderts siedelten sich hier Regierungsgebäude an. Was wir heute noch sehen können, ist an der Westseite das Marineministerium, die Admirality, 1722 bis 1726 von Thomas Ripley gebaut. Hier lag Lord Nelson 1805 nach der Schlacht von Trafalgar aufgebahrt. Daran schließt sich die berühmte Horse Guards an, 1750 bis 1760 nach Plänen von William Kent gebaut, die Kaserne der Household Cavalry, der 1661 gegründeten königlichen Elitetruppe. Am Tage kann man die Soldaten in ihren scharlachroten Uniformen mit blankgeputzten Büschelhelmen stundenlang auf den Pferden sitzen sehen, stets von einer Touristentraube umgeben. Jetzt folgen auf beiden Seiten der 800 Meter langen Whitehall die Gebäude des Verteidigungsministeriums. Am Cenotaph, dem 1919 erstellten Kriegerdenkmal, wird jedes Jahr im November eine Gedenkfeier abgehalten. Rechts schaut man in die Downing Street, soweit es die Eisengitter zulassen, die nach einem fehlgeschlagenen Bombenangriff der IRA installiert wurden. In der Nr. 10 sind Amtssitz und Wohnung aller britischen Premierminister seit 1732.

Weitere Regierungsgebäude aus dem 19. Jahrhundert ziehen sich bis hinunter zum Parliament Square, der von den Houses of Parliament mit dem Glockenturm Big Ben flankiert wird. Wenn man jetzt nach links abbiegt, erreicht man über die Bridge Street die berühmte Westminster Bridge. Man passiert das Standbild der Königin Boadicea, dem Symbol des Patriotismus. Sie trotzte der römischen Besatzung, aber auch ihre furiose Eroberung und Brandschatzung Londons im Jahr 61 n. Chr. konnte die fremden Herrscher nicht dauerhaft vertreiben. Am Südufer der Themse liegt die County Hall, wo bis 1986 die Stadtverwaltung von Greater London ihren Sitz hatte, heute umgebaut in eine Hotel-Komplex und das London Aquarium. Nur wenige Schritte daneben, The London Eye, das eindrucksvolle Riesenrad . Dann, weiter östlich, die modernen Betonklötze des National Theatre und der Royal Festival Hall.



Der Blick nach Osten, die Themse entlang zur City, hat schon Poeten inspiriert - wenn auch nur zu sehr früher Stunde:
William Wordsworth (1770-1850) widmete diesem Blick sein Sonett

 

Upon Westminster Bridge (1805)

EARTH has not anything to show more fair:
Dull would he be of soul who could pass by
A sight so touching in its majesty:
This City now doth like a garment wear
The beauty of the morning; silent, bare,
Ships, towers, domes, theatres, and temples lie
Open unto the fields, and to the sky;
All bright and glittering in the smokeless air.
Never did sun more beautifully steep
In his first splendour valley, rock, or hill;
Ne'er saw I, never felt, a calm so deep!
The river glideth at his own sweet will:
Dear God! the very houses seem asleep;
And all that mighty heart is lying still!


Der Weg zum St. James's Park
Vor den Houses of Parliament steht die stolze Reiterstatue von Richard Löwenherz, gegenüber liegt der Abbey Garden, in dem eine moderne Henry-Moore-Plastik steht, dann geht es weiter zur Westminster Abbey. Die Besichtigung mit seiner Poets' Corner lohnt auf jeden Fall, wurden doch hier alle britischen Monarchen gekrönt. Über die Victoria Street geht es rechts das Storey's Gate entlang, um links in den Birdcage Walk einzubiegen. Nun ist man im St. James's Park mit seinem langgestreckten See, der auch ein Vogelparadies ist. Über den See führt eine Brücke, die einen guten Blick nach links auf den Buckingham Palace und auf das vergoldete Denkmal Königin Viktorias vor dem Palast gewährt. Dann erreicht man die rötlich geteerte Straße The Mall.
Links der Mall liegen das Clarence House (einstiger Wohnsitz der Königin Mutter), der St. James's Palace und das Marlborough House. Der dreitorige Admirality-Bogen wurde von Edward VII. zur Erinnerung an seine Mutter Königin Viktoria erbaut.